seine Unterschrift

 
 
 
 
Rose, gemalt von Giovi

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von Maren, Sara und Julia

Dieser Beitrag wurde für einen Gottesdienst geschrieben, aber er passt auch sehr gut hier hin:

November 2004

Wir haben uns zusammengesetzt, um über einen sehr guten Freund zu schreiben, der vor einigen Wochen gestorben ist. Er starb plötzlich und unerwartet nach einer kurzen Krankheit. Julian war ein außergewöhnlicher Mensch und wir vermissen ihn unendlich.
Immer, wenn wir ihn gebraucht haben, war er sofort da, er war der hilfsbereiteste Mensch, den wir kennen. Man konnte ihm jeder Zeit vertrauen, da er immer sehr ehrlich und zuverlässig war. Es bereitete ihm stets Freude,uns aufzuheitern, denn er konnte gut trösten und einen in den Arm nehmen. Wenn es uns schlecht ging, konnte man es nicht vor ihm verbergen.
Er war intelligent und kreativ, konnte wundervoll zeichnen, war meistens fröhlich und extrem tierlieb.
Durch seine ehrliche Art stieß er zwar manchen vor den Kopf aber er begeisterte auch dadurch viele.
Jeder, der ihn kannte, wusste, wie gerne und oft er Musik hörte, vor allem Rock. Sobald Musik lief, konnte er sich nicht mehr beherrschen, still sitzen zu bleiben und trommelte entweder mit seinen Fingern den Rhythmus oder fing an zu tanzen. Auf Feten oder Tanzpartys war er ein beliebter Tanzpartner.
Außerdem konnte er uns mit seinem Klavierspiel immer wieder beeindrucken.
Julian war sehr sportbegeistert; er war zum Beispiel im Geräteturnverein, regelmäßig im Fitness-Studio, spielte manchmal Squash und Tennis und immer, wenn sich die Gelegenheit ergab, auch gerne Fußball. Er verpasste fast kein Spiel von Dortmund im Stadion.
Wir finden es unglaublich unfair, dass ein so toller Mensch einfach gehen musste, so unvorbereitet und machtlos.
Er hatte gerade sein Abitur mit Leichtigkeit bestanden und Zusagen für seinen Studienplatz bekommen. Außerdem hatte er noch viele weitere Ziele und Pläne, die er umsetzen und erreichen wollte.
Wir können es immer noch nicht fassen und verstehen.
Es gibt so viele schöne Erinnerungen und Gefühle, die wir mitteilen könnten, jedoch fehlen uns die passenden Worte dazu. Doch was uns bleibt sind die wunderbaren Erinnerungen an unseren Julian, die oft Trost spenden, aber genauso oft noch mehr Schmerz und Trauer in uns wecken.
Wir vermissen ihn von Tag zu Tag mehr. Denn jetzt bemerken wir noch deutlicher, wie viel er uns eigentlich gegeben hat. Wir sind ihm unendlich dankbar und stolz, so einen Menschen kennen gelernt zu haben. Dafür danken wir vor allem Gott, obwohl er ihn uns unserer Meinung nach viel zu früh genommen hat...


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